Von der Genossenschaft zur Aktiengesellschaft...
Die legendäre, selbstverwaltete Genossenschaft ARBA, Architektur und Bauhandwerk wurde Ende der 70er Jahre gegründet. Es vereinten sich motivierte, junge Berufsleut um visionäre Ideen zu verwirklichen. Frei von jeder Hierarchie wuchs die ARBA und realisierte viele spannende und innovative Projekte. Die Komplexität der Betriebsführung zwang die ARBA nach einigen Jahren dazu, sich in branchenspezifische Genossenschaften aufzuteilen.

So wurden 1987 die Genossenschaften arba bio-plan, arba strom etc. und als 3-Mann Betrieb die arbatherm gegründet. Die „therm“ startete mit ähnlichen Ideen am neuen Standort in der Hard und beteiligte sich auch aktiv an der Umnutzung der alten Fabrikanlage. In der Folge wuchs die Firma kontinuierlich, festigte ihren Platz im Markt und bildete die ersten Lehrlinge aus.

Mit neuen Leuten kamen auch neue Ideen und Bedürfnisse. Zeitgleich verliessen einige Genossenschafter den Betrieb, was zu einer anderen Gewichtung der „alten“ Ideale führte. Die flache Hierarchie wurde immer mehr in Frage gestellt, zumal sich kein geeigneter Nachwuchs für diese Ideen begeistern liess.

15 Jahre nach der Gründung sind erstmals mehr Angestellte im Betrieb tätig als Genossenschafter, was unweigerlich zu einer ungleichen Verteilung der Verantwortung führte. Einmal mehr stellte man sich den neuen Anforderungen und Realitäten und wandelte konsequenterweise die Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft um.

Ohne die zentralen Werte wie Teamgeist, Ökologie und Innovation aus den Augen zu verlieren, blicken wir gespannt und optimistisch in die Zukunft.

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